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"Versicherungen...so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich"

Brauche ich wirklich eine Versicherung?

Nicht jede. Viele Versicherungen sind zwar schön wenn man sie im Schadensfall hat, aber auch nicht zwingend notwendig. Versicherungen haben in erster Linie den Zweck dich vor finanziellem Ruin zu schützen – nicht mehr und nicht weniger. Alles on Top ist „nice-to-have“ und sollte individuell abgewägt werden.

Welche Versicherungen brauche ich denn dann wirklich?

Verallgemeinert gesagt: eine Privathaftpflichtversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Das sind die essentiellsten Risiken, die jeder hat. Etwas ausversehen kaputt machen, was nicht mal kurz erstattet werden kann oder kein Einkommen aufgrund einer Krankheit oder einem Unfall mehr zu haben. Beide Fälle können in kurzer Zeit Rücklagen und Vermögen verschwinden lassen. Alles weitere kommt auf deine Lebenssituation und Lebensweise an.

Bin ich nicht schon durch den Staat abgesichert?

Leider ist eine Privathaftpflichtversicherung weder Pflicht, noch automatisch irgendwo mit drin. Was du von anderen kaputt machst ist dein Privatvergnügen, dafür bist du ganz allein verantwortlich.

Wenn du nicht mehr arbeiten kannst, gibt es grundsätzlich schon eine Absicherung durch die gesetzliche Rentenversicherung. Kurzum: hier Leistung zu beziehen ist schon schwer genug – mit dieser dann wie gewohnt weiter zu leben nahezu unmöglich. Oder schaffst du das mit ca. 34% – 37% vom letzten Brutto?

Wie viel kostet mich das?

Eine sehr gute Privathaftpflichtversicherung kostet dich zwischen 50€ – 90€ im Jahr. Eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung ist von Beruf und Gesundheitszustand abhängig. Für einen Bürojob kannst du z.B. 40€ monatlich kalkulieren. Die Preisfrage sollte hier jedoch nicht an erster Stelle stehen. Die billigste Versicherung bringt dir nichts, wenn sie im Schadensfall nicht leistet.

Wie läuft eine Beratung ab?

Am Anfang steht ein Erstgespräch, in dem deine Situation analysiert wird. Wir klären also erst einmal einen aktuellen Standpunkt. Wie sieht dein Leben aus? Dann geht es um dein Ziel. Wo willst du denn überhaupt hin?

Es gibt so viele Finanzprodukte, dass es keine Standartlösung für alle gibt. Nur durch eine klare Kommunikation und Verständnis finden wir die passenden Produkte für dich.

Stell dir eine Landkarte vor. Wir haben jetzt deinen Standpunkt und wo du hin möchtest. Das Konzept das wir nun ausarbeiten, sind die Routen die dir dein Navi vorschlägt. Im Beratungsgespräch besprechen wir mit dir ob du lieber Landstraße oder Autobahn fahren willst. Nach dem Gespräch entscheidest du ob wir die Reise zusammen beginnen!

Welche Versicherungen gibt es denn überhaupt?

  • Private Kankenvollversicherungen: Je nach Einkommen kannst von der gesetzlichen Krankenversicherung in die Private wechseln. Hier kursieren viele Gerüchte. Fakt ist: Ob und wie sich der Wechsel wirklich rechnet, ist einer der individuellsten Bereiche in der Versicherungsbranche!
  • Gesetzliche Krankenversicherung: Ja, auch hier gibt es Auswahl. Die Grundleistungen sind zu 99% identisch. Einen Vorteil kannst du dir durch bestimmte Programme der verschiedenen Krankenkassen sichern.
  • Krankenzusatzversicherungen: Hierzu zählen Tarife, die z.B. einen Zahnersatz, einen Chefarzt oder ein 1-Bett Zimmer bezahlen. Auch die Lücke wenn du länger als 6 Wochen krank bist kannst du versichern. Für deinen Hund gibt es übrigens eine Krankenversicherung 😜
  • Haftpflichtversicherung: Machst du etwas kaputt oder verletzt sich jemand wegen dir, musst du für den Schaden aufkommen. Das kaputte Handy ist hier nicht lebensbedrohlich. Ein kaputtes Knie nach einem Fahrradunfall dagegen zahlst du wahrscheinlich noch in der Rente. Hier gibt es noch weitere Unterkategorien wie z.B. Tierhalterhaftpflicht, Diensthaftpflicht, Haus&Grundbesitzerhaftpflicht…
  • Hausratversicherung: Stell dir vor du nimmst deine Wohnung, drehst sie um und schüttelst. Alles was rausfliegt ist dein Hausrat. Steht deine Wohnung z.B. unter Wasser, erstattet dir die Versicherung alle Klamotten, Möbel und Wertgegenstände die kaputt sind.
  • Wohngebäudeversicherung: Du besitzt ein Haus? Damit du nach einem Brand immer noch eines hast, solltest du unbedingt diese Versicherung haben!
  • Rechtsschutzversicherung: Recht haben und Recht bekommen sind bekanntlich 2 verschiedene Dinge. Viel entscheidender ist ein ausgezeichneter Anwalt. Der kostet. Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt hier die Kosten für eben diesen und weiteres wie z.B. Gerichtskosten.
  • KFZ-Versicherung: Hier gibt es zum Glück die Versicherungspflicht. Komischerweise versteht an dieser Stelle jeder, dass es hier schnell zu Schäden kommen kann die dich finanziell ruinieren können.
  • Berufsunfähigkeitsversicherung: Solltest du aufgrund Krankheit, Unfall oder Verschleiß deinen Job nichtmehr ausführen können, bekommst du hier eine monatliche Rente ausgezahlt. Das größte Risiko das du hast. Aber Vorsicht! Um eine zu bekommen, musst du erst durch eine Gesundheitsprüfung! Die solltest du also abschließen bevor du „Rücken“ hast!
  • Grundfähigkeitenversicherung: Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung aufgrund Beitrag oder Gesundheitszustand nicht mehr möglich, bietet diese Versicherung eine Alternative. Wie der Name schon sagt, werden hier Grundfähigkeiten (z.B. Sitzen, Gehen oder Sehen) abgesichert.
  • Schwere Krankheiten Versicherung: Auch hier verrät der Name schon das Programm. Bekommst du eine schwere Krankheit (z.B. Krebs), bekommst du von der Versicherung eine vereinbarte Summe ausgezahlt.
  • Unfallversicherung: Nicht immer führt ein Unfall zur Berufsunfähigkeit. Gibt es trotzdem bleibende Schäden, wird oft Geld benötigt für Umbauten, Prothesen o.ä.. Hier kannst du Summen für den Ernstfall festlegen.
  • Risikolebensversicherung: Die RisikoLV sichert dein Einkommen mehr für deine Hinterbliebenen, statt für dich. Solltest früher als gedacht versterben, wird hier eine selbstgewählte Summe gezahlt.
  • Rüruprente: Diese Rentenversicherung hat in der Ansparphase einen saftigen Steuervorteil. Für diesen bezahlst du allerdings mit Liquidität. An das Kapital in diesem Vertrag kommst du nicht mehr auf einen Schlag ran – nur als monatliche Rente. Unterm Strich eine sehr lohnende Rentenversicherung.
  • Riesterrente: Das klare Pro-Argument sind hier die Zulagen vom Staat. Für dich selbst bekommst du 175€ pro Jahr und für jedes Kind nach 2008 geboren gibt es jährlich 300€! Solange du 4% vom Jahresbrutto einzahlst (maximal 160,42€ monatlich für die maximale Förderung).
  • betriebliche Altersvorsorge: hier bezahlst du vom Brutto z.B. 100€ ein. Netto hast du dadurch dann nur 60€ weniger. Die 40€ sind Ersparnisse bei Steuern- & Sozialabgaben, die quasi mit in deine Rentenversicherung fließen.
  • Private Rentenversicherung: Die flexibelste Art der Rentenversicherung. Hier kannst du auch Teilentnahmen oder sogar das gesamte Kapital auch vor der Rente aus dem Vertrag holen. Dafür hast du allerdings keine Zulagen und nur eingeschränkte Steuervorteile.

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